Einen würdigen Ausklang, der die Zuhörer zu Beifallsstürmen hinriss, fand das Jubiläumsjahr
des Gesangvereins Heiterkeit Annerod am Samstag in der Anneröder Kirche. Zum 125-jährigen
Bestehen haben die Sänger um Martin Gärtner und Peter Damm noch einmal einen Glanzpunkt
gesetzt, nachdem das Konzert im Frühjahr bereits ein toller Erfolg war.
Nach der Begrüßung durch Pfarrerin Anne Schneider, die sich für die gute Zusammenarbeit mit
den Chören der Heiterkeit bedankte, übernahm 1. Vorsitzende Petra Diekel die Vorstellung der
Akteure und begrüßte besonders die Sänger der Eintracht Steinbach mit ihrem Chorleiter Axel
Pfeiffer. Durch das Programm führte der Chorleiter der Heiterkeit, Martin Gärtner.
Klassik – Schlager – Volkslied
Mit »Cantate Domino« startete ChorColores: Der gemischte Chor der Anneröder steht für
Klassik, Schlager und Volkslieder. Es folgten »Lobt Gott in seinem Heiligtum« und »Wohl mir,
dass ich Jesum habe«, Letzteres in einer wundervollen Begleitung durch Susanne Oehler auf
der Querflöte. Mit »Evening Rise« hörten die Besucher ein altes indianisches Lied. Der Chor
Inspiration besang darin die Schönheit der Erde. Dem folgten »When you believe« und »The
blind man«, vorgetragen von Bernd Wese, der dann mit den Inspirations »Let all the people say
Amen« sang und die Zuhörer mitriss. Die beiden Lieder des MGV Eintracht Steinbach vor der
Pause kann man durchaus als Hymne auf die Männerchöre verstehen: Ihr Beitrag war Werbung
für den Männergesang.
Nach der Pause ging es weiter mit den Soundcapes unter Leitung von Peter Damm. In den vier
Beiträgen zeigten sich die Erfolge der guten Jugendarbeit der Anneröder Heiterkeit. Mit
»Blackbird singing« trugen Silke Weiß, Julia Grünbein und Uli Gessner einen Song von Paul
McCartney vor.
Anlässlich ihres Jubiläumskonzertes stellte die Heiterkeit ein Programm vor, das aus Klassik,
Schlager und Volkslied, aus Popsongs und moderner Chorliteratur sowie dem traditionellen
Liedgut der Männerchöre bestand. Mit den jungen Stimmen der Soundcapes zeigte sie, wie es
weitergeht mit den Chören. Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Chöre kam es zu
abwechslungsreichen und spannenden Vorträgen, die dem Publikum gefielen und die
begeistert aufgenommen wurden.
Es waren der Stil und die Dynamik der Stücke, die die Zuhörer in ihren Bann zogen. Die sanften
und leisen Töne im Wechsel mit dominierenden Passagen gefielen dem Publikum, dass sich zu
einem begeisterten Schlussapplaus hinreißen ließ und nicht ohne Zugaben nach Hause ging.